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Reiseberichte


Kunden-ID: 993 / Vertrag-ID: 5960
vom 04.10.2014 bis 18.10.2014
Yachtname: prosecco
Yachttyp: Oceanis 40
Yacht ID: 20850
Hafen: Göcek
Name des Veranstalters: Pupa Yachting Göcek
Buchungsdatum: 21.10.2013
Reisetagebuch Segeltörn Türkei/Griechenland 03. – 18.10.2014
29.10.2014

 


Freitag, 03.10.2014 Anreise


Abends haben wir noch schön mit
dem Nachbarn auf der Terrasse am offenen Feuer ein Krombacher getrunken, um
23:00 Uhr hat uns dann Timo abgeholt- und war ganz krügeruntypisch zu früh!  Crew1 hat sich entschieden, die
A…Tour auf sich zu nehmen und mit fünf Stunden Aufenthalt in Istanbul nach
Dalaman zu fliegen, damit wir dann Freitag schon mal gemütlich den Papierkram
erledigen und einkaufen können. In Köln starten wir schon mit einer halben
Stunde Verspätung, in Istanbul ereilt uns dann das selbe Schicksal und wir
müssen nach 5 langweiligen Stunden auf dem Airport nochmals eine
Dreiviertelstunde bis zum Boarding warten. Da es einen Stau an startenden
Maschinen gibt, steht unser Flieger dann nochmals eine Stunde in der
Warteschlange, bevor wir endlich abheben.     Geschlagene 14 Stunden nach dem
Aufbruch in Morsbach sitzen wir dann bei gepflegten 28 Grad im Göcek Arion
Hotel, das wir schon aus dem letzten Jahr kennen, bei einem kühlen Efes- jetzt
ist Urlaub!                    


Murat von Pupa-Yachting hat wieder Stress, versichert uns aber, dass wir am Samstag früh los können und die
Lebensmittel für 12 Uhr bestellen sollen.  Also los zum Supermarkt.
Autistisch wie wir sind, gehen wir wieder zum selben Laden wie 2013 „ALDIm“.
Die nette deutschsprachige Verkäuferin erkennt mich tatsächlich wieder! Sie
hilft uns beim Einkauf, räumt uns Skonto auf den Bierpreis ein und schenkt uns
noch eine Flasche Wein.  Um autistisch weiter zu machen,
gehen wir dann noch in dasselbe Restaurant wie 2013, ein echtes Revival also.


         


Samstag, 04.10.2014 Göcek-Fethyie
13 SM (=Seemeilen = KMx1,85)


Die Übernahme der Yacht verläuft
unspektakulär, unsere Einkäufe werden pünktlich geliefert und um 14 Uhr legen
wir schon ab. Vor dem Segelsetzen suchen wir uns aber erstmal eine schöne Bucht
und gehen zum ersten Mal in diesem Urlaub schwimmen und lassen uns an der
Schwimmleine hinter dem Boot herziehen- sehr geil! Ich weihe auch gleich meine
neue Unterwasserkamera ein und  fotografiere unser Boot vom
Wasser aus.


Wir segeln dann gemütlich nach Fethyie und werden an der Hafeneinfahrt wieder vom freundlichen Hafenmeister
empfangen, der uns mit seinem Schlauchboot voran fährt, uns unseren Liegeplatz
zeigt und auch freundlicherweise die Mooringleine anreicht.             Wir wollen unsere autistische
Tour weiter machen und in dasselbe Restaurant, in dem wir 2013 sehr schöne
Glasmosaiklampen gekauft haben. Der Weg führt uns durch einen Basar mit
duftenden Gewürzen hindurch, wegen dem Opferfest hat das Restaurant aber leider
geschlossen. Mit der nächsten Tripadvisor-Empfehlung ergeht es uns dann
genauso. Wir finden aber doch noch eine geschäftige Nahrungsquelle und essen
eine original anatolische Hauptspeise, die in einem mit Brotteig versiegelten
Tontopf zubereitet wurde und flambiert serviert wird. Kalorienmäßig haben wir
zwar wieder nicht negativ bilanziert, gehen dann aber zufrieden und satt zum
Boot zurück.                      


Eine Vielzahl unserer Nachbarn sind Russen, die am Sonntag zur „russian turkish sailing week“ starten werden,
einer Regatta mit um die 25 Yachten. Die Putin-Regierten bauen ihre Sprayhoods
und Sonnensegel ab, um unnötigen Windwiderstand zu vermeiden und kleben jede
raue Stelle ab, um sich die Spinnaker nicht zu zerreißen. Das Event hält die
Russen natürlich nicht vom Trinken ab! Als ich dann mitten in der Nacht nochmal
von Bord strullen möchte, will ein beschwipster Russe auf unser Boot klettern,
und es kostet mich Mühe, ihn rein verbal vom Niedergang aus davon zu
überzeugen, dass er sich im Boot geirrt hat, ohne im Adamskostüm gänzlich in
Erscheinung treten zu müssen.


 


Sonntag, 05.10.2014
Fethyie-Kuyruk-Süd 18SM


 Wir müssen in der Türkei ausklarieren, um in Griechenland einklarieren zu können. Dazu braucht man einen
Agenten und einen Polizisten. Unsere nette Agentin erklärt uns, dass wegen dem Opferfest alle Behörden
geschlossen haben. Ein Polizist hat aber Strafdienst und muss Bereitschaft
machen. Natürlich sucht sich der Beamte die Uhrzeit aus, zu der er uns
verarztet, so dass sich die ganze Prozedur etwas hinzieht, bis wir schließlich
um 500 Türkische Lira ärmer um 14 Uhr auslaufen. Bis Rhodos sind es 45 SM, so
dass einfaches Nachrechnen ergibt, dass wir bei angenommenen 5 Knoten nicht im
Hellen in der  Mandraki-Marina auf Rhodos ankommen werden. Wir rufen also in Rhodos an und teilen mit, dass wir unseren reservierten Liegeplatz erst nach 20 Uhr erreichen. Der freundliche Grieche rät
uns vom Anlegen im Dunkeln ab, da die Marina en g sein soll. Wir sind ja nicht
beratungsresistent und wollen unsere Kaution möglichst vollständig zurück
erhalten, so dass wir das Tagesziel bescheidener formulieren und uns damit
abfinden, erst Montag in Griechenland anzukommen.    Der Wind bläst leider genau von
vorne und nicht so stark wie erhofft, so dass wir die Strecke nochmals
verkürzen und nicht einmal die Hälfte des Weges nach Rhodos schaffen.        


Wir setzen unsere autistische Nummer also fort und gehen wieder in die Bucht Kuyruk-Süd, die wir schon vom
Vorjahr kennen. Es liegt dort lediglich eine Yacht und vor uns geht noch ein
Katamaran vor Anker. Wir können also in Ruhe den Anker auf etwas mehr als 15
Meter fallen lassen, während Susi und Florian auf der Südseite der Bucht eine
Landleine ausbringen. Obwohl wir nur 30 Meter Kette gesteckt haben, hält der
Anker sofort.       


Wir haben mal wieder unser ganzp rivates Schwimmterrain nur für uns und genießen das warme Wasser. Schnorcheln
macht zwar nicht wirklich Sinn, weil es nix zu sehen gibt, schön ist´s
trotzdem. Bei selbstgemachten Spaghetti mit Garnelen und kaltem Dosenefes geht
dann mal wieder ein schöner Tag zu Ende.


 


Montag, 06.10.2014
Kuyruk-Süd-Rhodos 42 SM


Wir haben uns den Weck er auf 6
Uhr gestellt, weil um 7 Uhr Sonnenaufgang ist und wir in die Morgenröte
hineinfahren möchten. Wir holen die Landleinen und den Anker bei Windstille,
gehen mit Autopilot auf Kurs und bereiten das Frühstück an Deck vor. Da haben
wir mal wieder die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Von wegen bei Windstille
gemütlich frühstücken und die Küste dabei an uns vorbei ziehen lassen- ein
rauher Wellengang schaukelt uns ordentlich durch und als wir dann noch in die
Bugwelle eines vorbeifahrenden Schiffs geraten, muss ich alles geben, damit die
Rühreier nicht unter der Salondecke landen. Frühstück erfolgt dann also
rudimentär ohne Teller.


Es will einfach nicht genug Wind
aufkommen, um uns motorlos ans Ziel zu blasen. So motoren wir mit knapp sieben
Knoten auf direktem Kurs in Richtung Rhodos und rechnen uns aus, um kurz nach
12 Uhr da zu sein.


Vorher werfen wir aber nochmal
die Schwimmleine aus und nehmen ein ausgiebiges Bad im pullerwarmen Meer.


Wie durch ein Wunder ist auf
einmal doch Wind da, der mit zunächst 12, dann sogar mit über 20 Knoten bläst.
Wir können also nicht nur zum ersten Mal in diesem Urlaub mit ordentlicher
Krängung segeln, sondern werden sogar zum Reffen gezwungen! Weil es so schön
ist, lassen wir den Motor aus und kreuzen bis kurz vor die Hafeneinfahrt von
Rhodos- der Wind kommt natürlich genau von vorne.


Wir haben schon telefonisch
reserviert und teilen nun über Funk mit, dass wir da sind. Ein freundlicher
Helfer zeigt uns unseren Platz und wir legen mit Buganker und Achterleinen an.


Ein kurzer Anruf bei unserem
ebenfalls schon vorinformierten Agenten und schon braust ein freundlicher
Grieche mit seinem Roller heran, der unsere Pässe und Schiffspapiere
einsammelt. Er verspricht, in einer Viertelstunde mit einem Polizisten zum
Facecheck zurück zu sein- wir nutzen die kleine Pause zum Genuss einiger
Anlegeefes und sind schon leicht beschwipst, als unser Agent mit dem Polizisten
dann auftaucht- die Viertelstunde war dann doch südländisch definiert etwas
länger als in Deutschland.


Mit knurrenden Mägen machen wir
uns auf in die Altstadt und bleiben gleich beim erstbesten  Restaurant hängen. Die gemischten Grill- und
Fischplatten erweisen sich dann zwar als reichhaltig, kommen aber über das
Prädikat „ganz ok“ nicht heraus. Die Rechnung in Höhe von 180 Euro für uns
sechs ist zwar kein Wucher, macht uns aber deutlich, dass Griechenland durch
die Krise wohl wirklich teurer geworden ist.


Der anschließende Spaziergang
führt durch den beachtlichen Graben zwischen der inneren und äußeren
Stadtmauer. Der Fast-Vollmond leuchtet von einem wolkenlosen Sternenhimmel und
wir sind die Einzigen auf dem Weg.


Nach einer halben Stadtumrundung
finden wir eine Brücke, die in die Stadt führt und wir zäumen das Pferd durch
kleine Gassen gehend von hinten auf. Es ist nix los und wir gehen in den
schönen Biergarten einer Taverne, in der außer dem gelangweilten Wirt niemand
sonst ist. Nach dem Verlassen der Taverne stellen wir dann wenige Gassen später
fest, dass doch noch das Leben tobt, nur eben nicht in der toten Ecke, in der
wir waren. Jetzt haben wir aber auch keine Lust mehr auf noch eine Kneipe und
trinken lieber an Deck noch einen Absacker.


 


Dienstag, 07.10.2014 Landtag auf
Rhodos


Marco ist zu faul, also ziehe ich
mir meine Turnschuhe an und jogge alleine eine Runde, um zu testen, ob mein
rechter Knöchel nach den Wanderstrapazen schon wieder einsatzfähig ist. Der Fuß
zickt noch ein wenig rum, hält aber ganz gut durch.


Ich laufe immer am Meer lang-
Wasser links, lärmende Straße rechts. Nicht wirklich schön, aber ich möchte mir
gerne die anderen Marinas anschauen. Zuerst komme ich an einem großen
Hafenbecken vorbei, das den Kreuzfahrtschiffen vorbehalten ist.


 Dann folgt die neue Marina, an der schon seit
über einem Jahrzehnt gebaut wird. Es sind aber erstaunlich viele Arbeiter am
Werk und LKW laden Schotter etc. ab. Es macht den Anschein, als wenn der Hafen
doch irgendwann mal fertig werden soll!


Am Wegesrand sehe ich dann
Favelas, wie ich sie in Griechenland nicht erwartet hätte. Bretterbuden mit
Plastikfolien als Dächern von Müll umgeben. Ob das die Auswirkungen der Krise
sind?


Nach einer guten halben Stunde
erreiche ich dann den sog.  „Lidlhafen“.
Ein Betonbecken umgeben von einem müllverdreckten Schotterfeld, an dass sich
wieder Favela-Hütten kuscheln. Hier möchte man nicht wirklich festmachen! An
der Hauptstraße befinden sich dann der Namensgeber des Hafens, ein großer Lidl
sowie ein Spar. Ich checke kurz die Preise und finde heraus, dass der
Minisupermarkt am Hafen gar nicht so überteuert ist, wie es erst den Anschein
hatte. Tatsächlich sind die Preise in Griechenland inzwischen tatsächlich so
hoch! Eine Halbliterdose Bier kostet 1,33€; Billigplörre gibt´s für einen guten
Euro.


Laut öffentlichem Thermometer
sind es nur 26C, es kommt mir aber deutlich wärmer vor und ich bin ordentlich
durchgeschwitzt, als ich wieder am Boot ankomme. Die Hafenduschen nehmen mir
dann aber die Vorfreude auf´s Duschen und nur mit Überwindung stapfe ich in
Crocs unter die Brause. Rustikal ist für die Sanitäranlagen noch geschmeichelt!


Wir haben bis Nachmittags „zur
freien Verfügung“ beschlossen und so nehmen Susi uns ich nach einem
reichhaltigen Frühstück in der Yachtbar den Drop on – Drop of-Bus zu einer
kleinen Sightseeing-Rundfahrt. Wir stöpseln die Kopfhörer ein und hoffen auf
informative Durchsagen. Stattdessen werden wir mit übelster
tut-in-den-Ohren-weh-Musik beschallt und nur drei Sätze weisen uns auf den Namensgeber
einer langweiligen Straße sowie darauf hin, dass ein Denkmal irgendeinen
Griechen mit seinen Söhnen darstellt. Die Fahrt geht erst über die Hauptstraße,
die ich morgens schon gelaufen bin und dann durch langweilige Wohngebiete. Wir
steigen dann an der Akropolis von Rhodos aus und genießen die nette Aussicht.
Von der Akropolis sind nur wenige Steine übrig, die sind in den 30 Minuten bis
zum nächsten Bus schnell besichtigt.


Die nächste Durchsage klärt uns
dann auf, dass das Hautkrebszüchterparadies zwischen Hauptstraße und Meer einer
der schönsten Strände sein soll. Wir steigen trotzdem aus und zwängen uns durch
die engen, mit Rothäuten besetzten Reihen aus Liegen hindurch zum Wasser und
laufen barfuß durch den kieseligen Untergrund. Gruselig, was manche Leute unter
Urlaub verstehen!


Wir finden aber eine nette Bar
mit chilligen Sofas und nehmen von angenehmem Sound berieselt je einen Drink
ein.


Um 15 Uhr sind wir am Boot mit
unserem deutschsprachigen Fremdenführer Rigas Andreou verabredet, dessen Telefonnummer
uns das Fremdenverkehrsamt gegeben hatte. Rigas ist geschätzt Anfang/Mitte der
60 und führt uns kundig durch die Altstadt. Wir erfahren viel über die
wechselhafte Geschichte Rhodos, die schon mal einer Moschee eine Maria
spendiert und sie zu einer Kirche gemacht hat und umgekehrt. Jedenfalls macht
es mehr Spaß, sich die Stadt von einem lebendigen Menschen zeigen zu lassen,
als alleine mit dem Reiseführer in der Hand von Sehenswürdigkeit zu
Sehenswürdigkeit zu dackeln. Zum Abschluss laden wir Rigas noch im ältesten
Kaffeehaus von Rhodos zu einem Getränk ein und bezahlen für die mehr als
dreistündige Führung gerne 150 Euro.


Zurück am Hafen holen wir unsere
Bootspapiere und Ausweise von unserem Agenten ab und zahlen dafür inklusiv
zweier Nächte im Hafen mit Strom 209 Euro. Wenn ich es richtig verstehe, sind
davon 100 Euro Lohn für den Agenten. Knapp 40 Euro sind Hafengebühr, 10 Euro
für Strom und der Rest irgendwelche Gebühren. Unser Bootsnachbar erklärt uns
später, dass wir ohne den Agenten eine ordentliche Rennerei gehabt hätten. So
bereuen wir die Ausgabe nicht und folgen Rigas Restaurant-Tipp, der sich als
sehr gut herausstellt. Das Essen ist wirklich toll und die Bedienungen sehr
freundlich und zuvorkommend.


Zurück im Hafen, schreibe ich nun
diese Zeilen, hole mir noch ein paar Tipps von den Bootsnachbarn zur
Weiterfahrt und gehe jetzt müde ins Bett. Urlaub macht müde! Erst Viertel nach
elf und alle anderen sind schon lange verschwunden.


 


Mittwoch, 08.10.2014 Rhodos –
Symi, O. Panormitis (Klosterbucht), 32SM


Aufstehen mit Wecker! Ich gehe
Joggen und renne diesmal in die andere Richtung, der Rest geht zum Strand
schwimmen.


Unsere netten holländischen
Nachbarn zur Rechten machen sich Gedanken, dass ihre Ankerkette möglicherweise
über unserer liegen könnte und erklären sich bereit, zu unserer Ablegezeit
nochmal zurück zu kommen. Darüber sind wir sehr froh, als wir sehen, dass
unsere deutschen Nachbarn zur Linken beim Ablegen Probleme bekommen, weil der
Anker der Holländer sogar noch über ihrer Kette liegt. So schauen wir dann
entspannt zu, wie die Holländer freundlicherweise nochmal ablegen- um sich aus
ungeklärter Ursache festzufahren. Obwohl das Ehepaar einen sehr professionellen
Eindruck macht, bekommen sie ihren Anker nicht frei. Wir können dann aber an
ihnen vorbei ohne Probleme


ablegen und sind froh, dass wir
nicht in der Situation des Holländers sind, der sich die Taucherbrille anzieht,
um dem Problem im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Grund zu gehen“ – und das
in einem Hafenbecken, das stark verdreckt ist und so stinkt, dass Susi beim
Hochziehen des Ballonfenders fast in Ohnmacht fällt.


Der Wind weht mit angenehmen vier
Bft, wenn auch dummerweise genau aus Zielrichtung und so kreuzen wir bei
Sonnenschein gutgelaunt in Richtung Symi. Natürlich legen wir auch wieder eine
Schwimmpause ein und lassen uns an unserer bunten Leine hinterm Boot herziehen.


Wir entscheiden uns für die
Klosterbucht und Florian fährt sein erstes Ankermanöver, das auch auf Anhieb
klappt. Susanne ist relativ bedenkenvoll, weil ihr alles zu voll und zu eng
ist. Dann kommt aber eine weitere Yacht nach der anderen in die Bucht und geht
vor Anker, so dass wir sehen, dass es noch viel enger funktioniert!


So, jetzt ist es 19 Uhr, wir
machen das Dinghi klar und setzen über zum Restaurant.


Die Taverne war ganz ok. Das
Essen ausnahmsweise mal sehr günstig, die Portionen gerade groß genug und die
Bedienung nett.


 


Donnerstag, 09.10.2014 Symi, O.
Panormitis - Pedi, 12 SM


Nach einem gemütlichen Kaffee an
Deck tuckere ich mit dem Dinghi ans Ufer, während der Rest der Crew mit
Taucherbrillen ausgerüstet die Unterwasserwelt erkunden will. Leider ist das
Wasser aber zu trüb.


Ich suche erstmal den Ausgang aus
dem Dorf- bis ich feststelle, dass die Straße mit einem Tor versperrt ist. Die
Straße windet sich in Serpentinen den steilen, von duftenden Pinien bewachsenen
Hang hinauf und bietet schöne Aussichten auf die Bucht und das Meer.


Derweil nimmt der Rest der Crew
noch ein erfrischendes Bad.


Ich hole im Dorf frisches, im
Holzfeuerofen gebackenes Brot und wir frühstücken zwar spät, aber nicht weniger
gemütlich an Deck.


Wir segeln um die Südspitze von
Symi herum und suchen eine schöne Bade- und Schnorchelbucht. Wir treiben dann
bei Windstille in der Bucht „Thessalona“. Außer ein paar Korallen gibt´s unter
Wasser nicht viel zu sehen, zwischen den steilen Felsen zu baden ist trotzdem
schön. Nach dem Bad lassen wir uns dann noch die wunderbaren Teilchen
schmecken, die ich am Morgen in der Holzofenbäckerei gekauft habe und dann gibt
es noch Spitzen-schneiden mit Sandra.


Anschließend starten wir dann mit
Motorkraft in Richtung Pedi-Bucht. Wider Erwarten ist da nur wenig los und wir
können unseren Anker entspannt auf ca. 15 Meter fallen lassen. Obwohl der
Törnführer etwas von Ankergebühren berichtet, liegen wir gebührenfrei.


Ein schöner steiler Weg führt uns
dann in einer halben Stunde Fußmarsch zunächst bergauf und dann wieder steil über
Treppen bergab nach Symi-Stadt. Symi ist wirklich sehr malerisch und schön. Man
mag sich garnicht vorstellen, was hier tagsüber los sein muss, wenn die
schwimmenden Hochhäuser ihre pauschale all-inklusiv-Fracht ausspuken.


Wir erledigen zunächst die Pflicht
und klarieren aus. Dazu müssen wir zunächst zur Hafenpolizei (vom Meer kommend
rechte Pier am Ende) und dann zur Küstenwache (am anderen Pier am Ende). Die
Uniformierten erledigen den Papierkram mit ein paar Stempeln schnell,
professionell und gebührenfrei. Da kann man mal wieder sehen, was im Internet
für ein Blödsinn verzapft wird, in dem die Behördengänge zu wahren
Horrorszenarien stilisiert werden!


Unweit der Küstenwache finden wir
das von Tripadvisor super bewertete Restaurant „Pantelis“. Es gibt zwar nur
wenig Fleischgerichte und kein Gyros, das Essen ist aber wirklich vorzüglich.
Leider ist meine Portion Lamm mit Bulgur etwas zu groß und der Gratisnachtisch
zu lecker, so dass ich mal wieder viel zu viel futtere.


Gut gesättigt sind wir zu faul zum
zurücklaufen und nehmen stattdessen den Bus, der stündlich fährt. Für 1,50 p.P.
kommen wir komfortabel zurück und mit unserem Dinghi wieder an Bord. Und so
klingt unser letzter gemeinsamer Abend mit ein paar Bierchen an Deck gemütlich
aus.


 


 


Freitag, 10.10.2014
Symi/Griechenland (Pedi-Bucht) – Datca/Türkei, 12 SM


Unser letztes gemeinsames
Frühstück nehmen wir noch vor Anker liegend in der Pedi-Bucht und setzen dann
direkt die Segel. Im Vorbeifahren haben wir dann auch nochmal einen Blick auf
Symi-Stadt.  Da der Wind immer mal wieder
nachlässt, schummeln wir zeitweilig mit dem Diesel, weil wir ja rechtzeitig in
Datca sein wollen, bevor Crew2 eintrifft.


Zur Schwimmpause gehen wir in den
Beiliger und es ist mal wieder interessant zu sehen, wie schnell so ein
treibendes Schiff im Vergleich zu einem schwimmenden Menschen ist. An Bord
sieht es so aus, als ob das Schiff steht, auf der Logge steht 1 Knoten und wenn
man schwimmt, schafft man es so gerade, dran zu bleiben.


14 Uhr legen wir dann vor
Buganker im Hafen von Datca an. Der Anker fällt etwas früh, so dass wir satte
45 Meter Kette gestekt haben- bei 2,50 Meter Wassertiefe sollte das Reichen!
Unseren Agenten haben wir schon telefonisch informiert und das Enklarieren
verläuft problemlos und schnell. Wir müssen nur kurz über die Straße zur
Polizei, wo eine hübsche Polizistin unsere Gesichter mit den Ausweisen
vergleicht.


Dann treffen auch schon Q-Seng,
Finja, Mariann, Anika und Cris ein. Wir trinken noch alle ein
Begrüßungs-/Abschiedsbierchen zusammen, machen ein Crewfoto vor dem Boot und
verabschieden die Ians und Jedamskis, die sich mit Q-Sengs Leihwagen zurück
nach Göcek machen.


Nach einer ersten Bootseinweisung
mit kleiner Knotenkunde folgen wir dann dem Restaurant-tipp unserer
Bootsnachbarn auf Rhodos und gehen ins Restaurant „Culinarium“, das von einer
Deutschen aus der Pfalz zusammen mit ihrem türkischen Mann betrieben wird. Das
Essen ist vorzüglich und wir sitzen auf dem Balkon erhöht mit schönem Blick
über den Hafen.


 


Samstag, 11.10.2014 Datca –
Bencik-Bucht, 18 SM


Ich mache ein Läufchen und finde
einen schönen Markt, auf dem frisches Gemüse und Früchte feilgeboten werden.


Nach einem gemütlichen Frühstück
an Deck machen wir uns dann noch auf, meine verlorene Sonnenbrille zu ersetzen.
Dabei stoßen wir auf ein Geschäft, in dem ein Künstler auch selbstbemalte
T-Shirts verkauft. Da Finni eh am Dienstag Geburtstag hat, darf sie sich schon
mal ein Geschenk aussuchen. Ich schenke mir dann auch selbst zwei schöne
Shirts.


Wir haben nur wenig Wind und den
meist von Achtern, so dass es eine gemütliche Fahrt wird.


Wir laufen bei wenig Wind in die
fjordähnliche Bencik-Bucht ein, lassen den Anker auf 12 Meter fallen und
Susanne bringt mit Anika zusammen die Landleinen aus.


Ein freundlicher Kaufmann kommt
noch herangepaddelt und verkauft uns leckeres Brot. Anschließend entfernt er
sich dann dekorativ in Richtung Buchteingang.


Es wird eine ruhige windstille
Nacht.


 


Sonnstag, 12.10.2014 Bencik-Bucht
- Bozukkale, 18 SM


Beim Aufwachen präsentiert sich
das Wasser spiegelglatt. Wir frühstücken gemütlich, Anika und Finja holen die
Landleinen ein und lassen sich dann noch eine Weile im Dinghi hinter dem Boot
herziehen.


Die Mädels segeln uns dann
gemütlich bei wenig Wind zur Bozukkale-Bucht, natürlich von diversen
Schwimmpausen unterbrochen. Da es gefährlich nach Gewitter aussieht, sputen wir
uns dann doch ein wenig und legen schon am frühen Nachmittag am Steg des ersten
Restaurants der Bucht, „Ali Baba“, an.


Die Köchin heizt schon mal den
Bakkes an, der unter freiem Himmel steht, während wir einen kleinen Spaziergang
zur Burg einlegen, wo Cris und Anika sich dann mit ihrem GPS auf Schatzsuche
begeben.


Oben genießen wir dann eine
schöne Aussicht auf die Bucht und das Meer, spielen mit knuffigen Hunden und
die Schatzsucher sind zweimal erfolgreich.


Wieder am Boot, tun wir noch was
für die örtliche Wirtschaft und kaufen bei einer bootfahrenden Händerin ein
paar Hemden.


Das Essen ist dann mal wieder gut
und wir bleiben noch ein Weilchen im Restaurant und spielen Boonanza. Susanne
gewinnt gleich zwei mal!


 


Montag, 13.10.2014 Bozukkale -
Ciftlik


Wir bekommen unser
vorbestelltes,  im Holzofen gebackenes
Brot zum Boot geliefert. Die Fladen lagen morgens noch flach zum gehen neben
dem Backes, jetzt sind es herrlich duftende, noch leicht warme Brote. 


Nach einem leckeren Frühstück
verlassen wir die geschützte Bucht und setzen unseren Weg in Richtung Osten
fort. Wir erinnern uns noch an die schöne Schnorchelgelegenheit vor der kleinen
Insel Arap Abasi  und alle gehen mit
Flossen und Schnorchel ins Wasser, während ich auf das von der Strömung schnell
abtreibende Boot aufpasse. Alle sind nachher ganz begeistert über die lebhafte
Unterwasserwelt, leider gibt´s keine Bilder von Fischen etc.


Nachher installieren wir noch den
Tarzan-Jump und schwingen uns am Reservefall ins Meer.


Recht zeitig kommen wir dann in
der Bucht von Ciftlik an und legen an dem selben Restaurantsteg wie letztes
Jahr, bei „Rafet Baba“ an. Waser, Strom und W-Lan, was will man mehr?Warum wir die vorgelagerte Insel
im letzten Jahr „Titteninsel“ getauft haben, überlasse ich Eurer Phantasie.


Kurz nach uns legt mal wieder
eine russische Regatta mit einer zweistelligen Anzahl an Booten an, die uns
aber nicht stört. Wir essen mal wieder sehr lecker und es wird ein netter
Abend.


 


Dienstag, 14.10.2014 Ciftlik –
Ekincik, 20 SM


Ich jogge den steilen Berg
hinauf, wie im letzten Jahr schon. Leider kann man von oben immer noch nicht
das Meer sehen, so dass ich ohne bleibende Eindrücke wieder runter laufe. Nach
einem


Frühstück mit frischen Brot aus
dem Restaurant legen wir bei wenig Wind ab und


 müssen zunächst motoren. Dann kommt aber doch
noch Wind auf und wir segeln gemütlich in Richtung Osten. Ich möchte gerne
Fotos von unserem Boot unter Segeln haben, also setzen wir Mariann ins Dinghi
und wollen um sie herum segeln. Während Mariann im Beiboot sitzt und wir mit
Cris und Anika die ersten Wenden üben, entwickeln sich die Cumuluswolken immer
weiter zu CBs, so dass Susanne den zarten Wunsch äußert, doch lieber mit Motor
in Richtung Ziel zu eilen.


So bleibt es also bei einem Foto
von achtern und wir holen die Segeln ein.


Meine Wettereinschätzung ist dann
aber doch zutreffend und das Gewitter erreicht uns nicht, so dass es eine
ereignislose Fahrt wird. Wir gehen dann problemfrei in der Bucht von Ekincik
vor Anker und kurz darauf kommt auch ein Boot mit einem Tourischlepper und wir
buchten unsere Motorbootfahrt zu den Schildkröten und dem Schlammbad für den
Folgetag.


Cris und die Mädels wollen noch
einen Geocache suchen und machen sich mit dem Dinghi auf. Irgendwie bekommen
sie den Motor aber dann nicht mehr an und lassen sich von freundlichen Seglern
mit deren Dinghi abschleppen.


Wir erinnern uns noch daran, dass
wir hier im Vorjahr im Strandrestaurant gut gegessen haben und so schicken wir
Cris, Anika, Mariann und Finja schon mal vor, damit wir alle noch vor dem
inzwischen dann auch in unserer Bucht 
drohenden Gewitter an Land sind. Q-Seng und ich geben dann
sicherheitshalber noch zehn weitere Meter Ankerkette.


Dummerweise bekommen die vier den
Außenborder nach Erreichen des Ufers erneut nicht an, so dass wir eine ganze
Weile warten müssen, bis sich jemand erbarmt, unseren Helden den Motor zu
starten. Morgen gibt´s einen Dinghikurs für alle!!


Es gewittert dann doch nicht und
der Abend verläuft harmonisch und ruhig.


 


Mittwoch, 15.10.2014  Ekincik – Motorbootfahrt zum Schlammbad und
nach Dalyan


Wunderschöner Sonnenaufgang!


Wir flüchten vor den Wespen unter
Deck und frühstücken dort. Überpünktlich holt uns dann unser Motorboot ab und
wir fahren zunächst in eine schöne Höhle und dann den Dalyan-Fluss hinauf.
Leide r gibt es die Attraktion „Anfüttern der Schildkröten“ nicht mehr, so dass
wir ohne eine Schildkröte zu sehen bis


nach Kaunos tuckern.


Die alten Steine interessieren
unsere Geocacher relativ wenig, die jagen lieber ihren nächsten Schatz,  der dann auch hinter dornigen Gebüschen gehob
en wird. Dann sehen wir doch noch eine Schildkröte, wenn auch keine unechte
Karetta. Dann fahren wir an lykrischen Felsengräbern vorbei- so genug Kultur!
Jetzt geht es ab ins Schlammbad. Wir schammen uns ordentlich ein und lassen uns
dann in der Sonne trocknen. Das ist schon irgendwie ein Gefühl, als ob man ein
Golem ist! Dann reißt die Schlammschicht bei jedem Muskelanspannen und die
Brocken fliegen nur so weg. Wir setzten dann die angebliche Verjüngungskur noch
im Schwefelwasser fort und waschen uns den Schlamm im schwefelig-stinkenden
warmen Quellwasser wieder ab. Das ist tatsächlich schöner, als es sich so
liest!


Dann gehen wir noch lecker essen,
kaufen ein (während unsere Geocacher noch einen Mysterycache heben) und tuckern
wieder zurück.


In der letzten Hoffnung auf einen
Blick auf frischgeschlüpfte Schildkröten waten wir noch zur Turtelbeach- aber
es hätte uns zu denken geben sollen, dass dieser Gang seit dem 1. Oktober
wieder erlaubt ist. Wahrscheinlich heißt das, dass alle Turtels schon weg sind.


Da alle noch vom Mittagessen sehr
satt sind, wird es ausnahmsweise mal ein kalorienarmer Abend und wir lassen das
Abendessen ausfallen- nur die Mädels werfen noch ein paar Kekse und Bananen
ein.


Donnerstag, 16.10.2014  Ekincik – Sarsala-Bucht, 30 SM


Eigentlich wollen wir früh los,
weil wir heute 30 Meilen vor der Brust haben. Ich stehe also schon um halb
sieben auf und fahre mit Q-seng nach einem Kaffee mit dem Dinghi an Land. Mein
Lauf geht einfach 35 Minuten bergauf, über eine Straße, die tief in die Felsen
gesprengt zu sein scheint und dann wieder 25 Minuten schnell hinab. Irgendwie
kommt dann aber die Crew nicht so richtig in die Puschen und der eine oder
andere will noch an Land duschen. Es ist dann doch recht spät, als wir den
Anker heben und bei ruhigstem Wetter ohne jeden Lufthauch unser Frühstück an
Deck bereiten. Anika steuert uns dann zunächst mit Motorkraft durch das ruhige
Meer, bis dann doch noch Wind aufkommt.


Wir nutzen den schönen Wind ohne
Wellengang uns setzen Marian mit der wasserdichten Kamera im Dinghi aus, um mal
schöne Fotos von unserer Yacht unter Segeln zu bekommen.


In der Sarsala Bucht legen wir an
der Mooring an und haben nach vorne einen schönen Blick auf die Bucht und nach
achtern auf die einladende Taverne.


Cris ist mal wieder Hahn im Korb,
während Q-seng mit Susanne in der Fischsuppe schwimmen und sich wie Teil des
Schwarms fühlen.


 


 


Freitag, 17.10.2014  Sarsala-Bucht - Göcek, 18 SM


Mir geht es leider gar nicht gut
und auch den anderen ist zum Teil leicht kodderig. Vielleicht war das Essen
gestern doch nicht so gut, wie es geschmeckt hat. Während ich also in der Koje
vor mich hin leide, machen Anika und Cris noch ein lustiges
Unterwasser-Selfi-Shooting und Q-Seng fotografiert Fischschwärme,  bevor wir uns in Richtung Heimathafen Göcek
aufmachen. Zum Anlegen muss ich dann nochmal kurz ans Steuer und wir machen das
Boot in eingeübtem Zusammenspiel fest, so dass Außenstehende wahrscheinlich
nicht schätzen würden, dass Anika und Cris vorher noch nie auf einem Segelboot
waren!


Unser Abschiedsabend wird dann
leider nicht so schön, da mir so schlecht ist, dass ich nicht nur kein Bier
trinken, sondern Essen noch nicht einmal riechen kann. Zudem ist mit Q-Sengs
Leihwagen etwas schief gelaufen, der eigentlich an dem Hotel warten sollte, wo
die Ians und Jedamskis ihn hinterlassen hatten. Dummerweise wusste der
Hotelmanager nix von den Absprachen und hatte den Verleiher angerufen, und ihn
zur Abholung des Leihwagens aufgefordert, den er nicht zuordnen konnte.
Verkettung unglücklicher Umstände: Als der Verleiher fünf mal versucht, Q-seng
telefonisch zu erreichen, hat der sein Handy nicht in Hörweite- also landete
der Leihwagen wieder in Izmir. Nach einigen Telefonaten wurde dann zwar
kostenfrei ein Ersatzauto geliefert- Finjas Handy und Q-sengs Leatherman, die
in dem Leihwagen deponiert waren, waren aber geklaut worden- das schlug
natürlich auf die Stimmung.


Fazit:


Beide Wochen waren sehr schön und
das Wetter absolut phantastisch. Die ersten beiden Oktoberwochen sind für die
Gegend die perfekte Reisezeit! Tagsüber hatten wir immer angenehme 24-26 Grad,
ekelig heiß war es nie, eine Jacke brauchten wir aber auch nie. Der Ausflug
nach Rhodos hat uns dann auch mal einen schönen Segelwind beschert, der uns an
der türkischen Küste doch etwas gefehlt hat. Die Tagesetappen hatten alle
angenehme Distanzen und die Landausflüge waren eine schöne Abwechslung. Das
Aus- und Einklarieren von der Türkei nach Griechenland und zurück war
problemfrei, die Ausgaben hierfür würden wir beim nächsten Mal aber vermeiden
und uns für ein Land entscheiden.


Zu unserer großen Überraschung
hat uns die gepflegte Türkei mit dem freundlichen Service (das Aufdringliche
war jetzt komplett weg!) viel besser gefallen als das doch ganz schön
abgerockte und dreckige Griechenland mit den vielen leerstehenden Geschäften und
den Favelas vor Rhodos-Stadt.


Unsere 7 Jahre alte 40 Fuß lange
Oceanis war zwar mit 3086 Euro für zwei Wochen sensationell preiswert, hatte
aber auch schon einige Gebrauchsspuren. Die Größe war in der zweiten Woche zu
siebt (auch wenn eine davon eine winzige Finja war) leicht grenzwertig.
Näc


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