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Reiseberichte


Kunden-ID: 5552 / Vertrag-ID: 2
vom 25.10.2014 bis 31.10.2014
Yachtname:
Yachttyp: Bavaria Cruiser 36 2 Kab.
Yacht ID: 14715
Hafen: Bormes les Mimosas, Cote d`Azur
Name des Veranstalters: Kiriacoulis Bormes les Mimosas
Buchungsdatum: 04.06.2011
Törnbericht - Juni 2011 Bormes les Mimosas
06.03.2012
Morgens um 7 geht es los mit dem Grand Voyager von Susanne Richtung Süden. Erster Halt ist wie immer Coldrerio, die letzte Tankstelle vor der italienischen Grenze. Beim Cappuccino kommt dann auch erstmals Ferienstimmung auf. Nach wunderbarem Reisewetter und ca. 9 Std. Fahrzeit erreichen wir am Nachmittag Bormes les Mimosas. Der Hafen in Bormes ist gross und verfügt über eine super Infrastruktur. Wir wollen ja am Abend noch auslaufen, also heisst es für uns, keine Zeit zu verlieren. Unsere Crew ist seit Jahren ein eingespieltes Team. Urs und Manuel übernehmen das Schiff, eine Bavaria 44 namens ‚Maria’. Simi, Bruno und die Damen bunkern im Einkaufscenter grosszügig die mediterranen Spezialitäten (Hard- und Software). In der Capitainerie ist der ausführliche Wetterbericht für die kommende Nacht ausgehängt: instabile Druckverteilung mit möglichen Gewittern. Die angesagten Windgeschwindigkeiten sind aber eher moderat – und wir entscheiden uns für's Auslaufen.
Simi hat noch nicht alle Taschen verstaut, als schon vom Rudergänger Urs das Kommando ’Leinen los’ zu hören ist. Wie wunderbar, wir sind auf See!

Unser Ziel ist Calvi, Distanz ca. 115 Seemeilen. Eigentlich müssten jetzt erstmal alle Utensilien ideal verstaut werden, aber komischerweise ist die Crew damit beschäftigt, möglichst bald einen ausgedehnten Apéro bereitzustellen. Der Sonnenstand ist bereits tief, es herrscht sehr wenig Wind., aber ein mittlerer Schwell. Dieser ist auch dafür verantwortlich, dass alles auf dem Cockpit-Tisch umherrutscht. Allein mit dem Halten des Apéros haben wir alle Hände voll zu tun. Eine super Stimmung! Zum Glück gibt’s ja den Autopilot, der das Schiff mit ca. 7 kn Speed Richtung Calvi führt.
Gegen 23 Uhr machen wir uns erste Überlegungen betr. der Creweinteilung für die Nacht. Diese ist allerdings schon weitgehend vorbestimmt, weil Urs und Bruno bereits in Ihren Kojen liegen und damit für die 1.Schicht nicht zur Verfügung stehen.

In der Nacht frischt der Wind aus Richtung Süd angenehm bis 5 Bf auf und es geht unter Segel schön voran. Gegen 10 Uhr vormittags erreichen wir den Golfe de la Revallata, direkt vor Calvi. Was gibt es Schöneres, als nach einem langen Nachttörn, im geschützten Golf, direkt vor Anker, ein erfrischendes Bad im Meer zu nehmen!

Calvi - Baie de Nichiareto

Für die Überfahrt vom französischen Festland nach Korsika ist Calvi der beliebteste Anlaufhafen. Die mächtige Zitadelle ist schon aus grosser Distanz sichtbar. Calvi ist ein lebhafter Hafenort, mit vielen Cafés und Boutiquen und einem modernen Yachthafen.
Nach unserem kühlen Bad im Golf und einem Mittagsbrunch in der Sonne, lichten wir Anker für die letzten zwei Meilen bis zum Hafen. Schon nach ein paar hundert Metern ziehen sich über uns die Wolken zusammen und ein Gewitter kündet sich an. Immer das gleiche Bild: sobald Du in den Hafen willst, frischt der Wind mächtig auf und die Windrichtung ist - es muss ja wohl sein, quer zum Mooring-Platz! Kaum ist das Schiff belegt, schüttet es wie aus Kübeln. - Die Sonne zeigt sich aber bereits nach einer Stunde wieder und wir geniessen die happy hour in den Hafen-Bars von Calvi und schlendern schon bald in Richtung wohlverdientes Nachtessen.

Für den ganzen Montag ist gewitterhaftes Wetter vorhergesagt. Draussen schäumt die See und wir stellen uns auf einen stürmisch-nassen Hafentag ein, als Urs am Himmel ein Wolkenfenster ausmacht. Segler nicht Memmen, entschliessen wir uns Hals über Kopf auszulaufen und die ca. 20 Meilen südlich gelegene ‚Baie de Nichiareto’ anzusteuern. Kaum zum Hafen raus, (in dem andere Boote gerade schutzsuchend einlaufen….) muss Bruno die Luken schon wieder auf Gewitter stellen. Das Gross ist im 2. Reff gesetzt, die Genua gerademal 50% ausgerollt, als die ersten Blitze einfahren. (was Susanne überhaupt nicht schätzt!). Die Distanz zum Unwetter wird jedoch bald grösser und ein paar super Surfs downwind entschädigten uns mehr als erwartet für diese nasse Angelegenheit.

Die Baie ist aus Norden gut geschützt. Wir liegen schon bald vor Anker und die Bewölkung klart wieder auf, gerade recht, um das Ölzeug trocknen zu lassen. Wir sind in der weiten Baie das einzige Schiff, Natur pur, absolute Stille. Urs spricht für alle, wenn er feststellt, dass es hier viel Schöner ist als im Hafen.


Baie de Nichiareto bis Golfe de Girolata (Golfe de Porto)

Am Dienstag ist die Druckverteilung sehr flach, Sonne pur und wenig Wind.
Wir steuern unter Motor südlich; Distanz zum Golfe de Girolata (Golfe de Porto) ca. 23 Meilen.
Die Gegend vom Golf de Porto gehört zu den bedeutendsten Naturwunder Korsikas. Rote Felsen ragen steil aus dem Meer und ändern ihre Farbe je nach Sonnenstand. Im Norden vom Golfe de Porto liegt gut versteckt das Fischerdorf Girolata, vor dem die bekanntesten Ankerplätze der Westküste anzutreffen sind. Wir haben das Glück, den ganzen Golf unter Segel bei schöner Thermik ausloten zu können. Punkt 17 Uhr wird anschliessend zum Apéro mit Baden vor Anker gerufen.


Golfe de Girolata bis Cargèse

Am Mittwochmorgen steuern wir noch ein letztes Mal auf diesem Törn in Richtung Süden. Distanz bis Cargèse: ca. 30 Meilen. Unter Segel bei flauen Winden geniessen wir die Fahrt vorbei am Golfo di Chioni und Golfo di Pero.
Cargèse verfügt über einen modernen, kleinen Yachthafen mit Tankstelle. Das kleine Städtchen liegt etwas oberhalb. Ein kleiner Abstecher lohnt sich in jedem Fall - die Aussicht von hier ist grossartig!
Als wir mittags im Hafen bei der Tankstelle festmachen, stellen wir fest, wie könnte es anders sein: ’fermée de 12 à 15 heures’. Wir machen das beste aus der Situation und nutzen die Siesta-Zeit für ein speziell feines Essen im Hafenrestaurant (sehr zu empfehlen!).

Cargèse - Überfahrt nach Porquerolles

Für die kommende Nacht ist wiederum eine flache Druckverteilung angesagt. Simi kauft im Städtchen noch die nötigen Köstlichkeiten, für sein legendäres Diner zu Beginn des Nachttörns. Die dazugehörigen Kräuter liefert ein grosszügiger Garten Eden. Um ca. 18 Uhr laufen wir aus, im 1. Reff mit schöner Nord-Thermik, Distanz ca. 120 Meilen. Super, dieser Sonnenuntergang auf hoher See - schon fast kitschig! Susanne ist am späten Abend kaum in die Koje zu kriegen. Sie möchte doch noch einen Wal sehen und überhaupt, die Weite der See und der Eindruck, der Unendlichkeit, wenn sich Sternenhimmel und See in der Kimm im Dunkeln berühren, ist überwältigend. In der Nacht orten wir um ca. 03 Uhr fast 50 Meilen vor der Küste einige Fischerboote. Immer sehr aufregend, diese Lichter - und: - bekanntlich fahren Fischer keinen linearen Kurs.



Am Donnerstagmorgen erreichen wir mit der Nachtcrew von Urs, Porquerolles. Wir ankern in der Bucht nördlich vom Hafen.
Den ganzen Vormittag verbringen wir mit Ausschlafen, Träumen, Vor-Lesen und Baden. Urs würde es eigentlich vorziehen, mit vielen anderen Yachten in der schönen Bucht zu bleiben, wird aber von der Crew überstimmt, die das Städtchen Porquerolles mit seiner Festung kennenlernen und dort essen möchte. Wir steuern unsere ‚Maria’ in den Hafen von Porquerolles. Der Hafen ist sehr grosszügig und modern gebaut.

Den Nachmittag nutzen wir für das Erkunden der Burg, Souvenirkäufe und der intensiven Suche nach einem Restaurant das uns ‚Moules, Frites’ serviert. Moules für eine ganze Crew zu finden ist gar nicht so einfach und so sitzen wir abends in diversen Beizchen an diversen Tischen, die wir wieder verlassen müssen, weil es eben keine Muscheln gibt…. So peinlich! Doch die Suche lohnt sich am Ende doch noch und wir erleben la grande bouffe aux moules, besser als vorgestellt!


Letzter Tag, Porquerolles - Bormes les Mimosas

Freitagmorgen: locker ausfahren um 9 Uhr, Segel setzen und Klar zum Kreuzen vor der Bucht in Richtung Bormes les Mimosas. Die schöne Morgenthermik nimmt konstant zu und bald einmal ist allen klar, dass es sich bei diesen Windstärken (23- 31Knoten) nicht mehr um eine ‚lovely afternoon breeze’ handeln kann.. Eliane und Susanne steuern zu zweit in die gleiche Richtung mit viel fun und Gefühl, hopp, über die zunehmenden Wellen. ‚Maria’ rauscht durch die See und wir erleben einen super Ritt – jedenfalls solange es dem Skipper noch geheuer ist. Als der Wind nämlich mit 31 Bf bläst, die Kräfte auf das Schiff stärker und die Mägen schwächer werden und als einCrewmitglied langsam bleich wird, entscheidet sich Manuel in den Hafen einzulaufen und die leider anstehenden Schlussarbeiten anzuordnen. Wir bereiten die Bavaria zur Abgabe vor und begeben uns dann, nach ausgiebiger Körperpflege, vergnügt in den letzten Ausgang dieses Törns. Doch darüber wird natürlich nicht berichtet..









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