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Reiseberichte


Kunden-ID: 993 / Vertrag-ID: 7800
vom 25.06.2016 bis 02.07.2016
Yachtname: Pravda
Yachttyp: Oceanis 361
Yacht ID: 273
Hafen: Palma de Mallorca - La Lonja
Name des Veranstalters: Latitud Cero
Buchungsdatum: 04.01.2016
Segeln rund Mallorca Juni 2016
08.07.2016

Freitag, 24.6. / Treffen in Palma


Susanne und Tina landen morgens schon und machen sich
einen schönen Tag in Palma. Weil heute Feiertag ist, haben die Supermärkte zu
und der Plan, den Einkauf schon heute zu regeln, fällt ins Wasser. Ich beende
meine Wanderung rund Menorca und lande um 18 Uhr auf Mallorca. Die Mädels
erwarten mich mit kaltem Bier auf der Terrasse eines Restaurants, und zwei
Getränke später trifft Christina dann auch ein. 


Abends gehen wir dann in die Bar Espana und haben einen
wunderschönen Abend mit köstlichen Tapas. Ein Taxi bringt uns  dann ins Hostel Pinar, das für relativ wenig
Geld eine adäquate Unterkunft darstellt. 

 


Samstag,
25.6. / 20 SM nach Cala Santa Ponsa


Zum Frühstück gibt´s Bocadillos in einem nahegelegenen
Restaurant. Telefonisch erfahren wir von der netten Montse, von unserem
Vercharterer Latitude zero, dass unser Boot uns schon startklar erwartet!


Ich erlebe mit Christina eine der besten Bootsübernahmen
überhaupt, mit superfreundlichem Personal und einer kompetenten Einweisung,
während Susi und Tina die Einkäufe erledigen.  


Wir bringen alles gut unter und legen nach einem kleinen
Snack an Bord bei Traumwetter mit guter Stimmung ab. Da die Bojen vor Cabrera
für dieses Wochenende schon ausgebucht waren, verschieben wir unseren Besuch in
dem schönen Naturschutzgebiet auf das Ende des Törns. Deshalb müssen wir in
Richtung Westen beginnen- das bedeutet leider: Gegen den Wind. 


Wir runden das Cap am Leuchtturm Cala Figuera und nach
einem schönen ersten Schlag gegen den Wind fällt der Anker in der Cala Santa
Ponsa. Die Sonne färbt die Wasseroberfläche golden, was zu einem abendlichen
Schwimmen animiert.


  


Wir fühlen uns so wohl an Bord, dass wir umplanen und
doch nicht essen gehen sondern unsere Tortillas an Bord genießen. 


Es wird ein schöner erster Abend an Bord. 


Sonntag, 26.6. / 45 SM nach Puerto Sollier


Wir nehmen den Anker früh hoch, denn heute haben wir eine
lange Strecke vor uns. Wir frühstücken noch gemütlich an Deck, während die
Genua uns schon mal mit ein paar Knoten durchs Wasser zieht. 


Noch sind alle guter Dinge, während die recht schroffe
Steilküste an uns vorüberzieht. 


  


Der Wind frischt dann aber deutlich auf und es entwickeln
sich unangenehm hohe Wellen. Dummerweise kommt der Wind von vorne und wir
müssen hoch ran. Es wird dazu sehr diesig und man erkennt die Küste nur noch
schemenhaft. 


Christina und Tina rufen laut mehrfach den Namen des
Schutzheiligen der Seekranken „Jörg“. In der Yacht habe ich den Rat gelesen, in
Situationen wie diesen, den Motor mitlaufen zu lassen, weil es die Dauer der
Situation verkürzt und die Welle etwas angenehmer macht. Ich schippere die Mädels also mitleidsvoll
gen Puerto Sollier und alle sind froh, als in der gut geschützten Bucht Ruhe
herrscht. Es ist darin so ruhig, dass sogar die Standup-Paddler gemütlich durch
die Bucht paddeln.


Beim Abendessen in dem von Trippadvisor empfohlenen
Restaurant, sind die Strapazen des Tages schon fast wieder vergessen und der
Abend klingt ruhig aus. 


Montag, 27.6. / 45 SM nach Alcudia


Christina hat sich einen frühen Start gewünscht, um vor
Einsetzen von Wind und Welle schon möglichst viele Meilen gemacht zu haben.
Deshalb schellt der Wecker schon um sechs und wir legen seeehr zeitig ab. Die
Rechnung geht auf und wir frühstücken bei sehr ruhiger See und ganz ohne Wind,
während der Yanmar uns ohne Umweg auf Strecke zügig vorwärtsbringt.


Nach relativ langem Motoren nehmen wir dann endlich die
Segel raus und runden Cap Formentor. 


Tina formuliert sehr deutlich ihr Bedürfnis nach einer
ruhigen Nacht, keiner traut sich zu widersprechen und wir legen im Hafen an, wo
uns ein freundlicher Hafenmeister erwartet (58€). 


Wir machen eine schöne Wanderung in die Altstadt und
kaufen für teuer Geld kleine Döschen mit Salz.


Angesichts der vielen schönen kleinen Geschäfte droht bei
den Mädels der Kaufrausch, doch alle beherrschen sich.


Wir schlendern durch historische Gässchen und freuen uns,
dass nicht richtig viel los ist.


Es gibt auch Gassen, in denen die Leute Blumentöpfe vor
die Türen gestellt haben, was sehr schön aussieht.


Wir nehmen uns eine anspruchsvolle Suche des Restaurants
vor, lassen uns dann aber dann von einer spanischen Mama in ihr Restaurant
locken. Ohne weitere Recherche genießen wir diverse Tapas und es wird wieder
ein schönes Mahl, obwohl wir nicht alles bekommen, was wir bestellen- dafür
aber einige Garnelen doppelt.


Auf dem Rückweg versuchen wir dann die Hauptstraße zu
vermeiden und wandern durch Feldwege und genießen den Sonnenuntergang.


Wir genießen dann den Abend noch mit einigen Getränken an
Bord und …….


Dienstag, 28.6. / 40 SM nach Puerto Christo


Nach einer ruhigen Nacht gehen ich und Christina laufen
während Susi und Tina einkaufen. Wir wollen dann Wasser tanken und suchen den
passenden Adapter in unserer Kiste- keiner passt. Nach dem Tina mit viel Suche-
und Fragerei einen organisiert hat stellen wir fest, dass der passende Adapter
schon in unserem Schlauch steckte! Allerdings fehlte die Schlauchschelle und
zur Freude der Mädels und des Hafenmeisters nehme ich eine unfreiwillige
Dusche. Dann nehmen wir den Anker hoch und in der tiefen Bucht nur die Genua
hoch. Wir lassen uns wenig zielgerichtet durch die Bucht ziehen und frühstücken
gemütlich. Da wir keine Lust auf Motoren haben, kreuzen wir fröhlich durch die
Bucht, während die Mädels eifrig Anti-Brech-Kaugummi kauen. Wir haben schönen
Wind und trotzdem ruhiges Wasser. Wir genießen mal stressfreies Segeln.


 


 


Da der schöne Wind leider nicht ganz aus der richtigen
Richtung kommt, brauchen wir wegen der Kreuzerei ganze drei Stunden, um uns dem
Tagesziel schlappe 10 SM zu nähern. Wir schummeln also ein Wenig mit dem Diesel
um eine Huck herum, die lästig im Weg liegt und segeln dann entspannt nach
Puerto Cristo.Eigentlich wollten wir ja ankern, die
tatsächliche Situation hat sich aber verändert und dort, wo unser Buch das
Ankern empfiehlt, ist es nun versperrt. Einige Yachten liegen links der
Hafeneinfahrt sichtlich unruhig vor Anker, was uns nicht gefällt. Wir legen
also an der Betonmole an, wo schon eine Yacht liegt. Kurz darauf kommt der
Hafenmeister, der uns in breitestem norddeutschen Dialekt klarmacht, dass wir
über Funk hätten fragen müssen. Der Platz an dem wir liegen gehört zum Club
Nautico und ist normalerweise für Yachten ab 20 Metern Länge bestimmt. Da es
aber schon spät ist dürfen wir bleiben- für 75€ Gebühr! Nach einem
erfrischenden Bad im klaren Wasser zaubert Susi uns ein leckeres Gericht mit
Kürbis, Kartoffeln und jeder Menge Curry.


Wir liegen ruhig und auch heute haben wir einen schönen
Abend, an dem uns die Gesprächsthemen nicht ausgehen.



Mittwoch, 29.6. / 32 SM nach Cabrera


Nach dem wir für unsere teure Übernachtung die sanitären
Einrichtungen hinreichend genutzt haben, ich noch ein Ründchen gelaufen bin und
die Mädels eingekauft haben, legen wir später als geplant ab und wollen unter
Segeln frühstücken. Für´s Segeln fehlt dann aber der Wind und das Frühstück wird
nicht ganz so gemütlich, weil uns recht hohe Wellen durchschaukeln. Da unser
Wasservorrat zu Neige geht, legen wir einen Zwischenstopp in Cala D ór ein, den
wir auch zum Diesel nachtanken nutzen: 58 Liter! Damit kommen wir sonst zwei
Wochen aus.


Nach der Pause haben wir wieder einen schönen Wind und
nehmen nun Kurs auf Cabrera.


Susi liest uns aus diversen Führern Interessantes über
die Inselgruppe vor, die ein Naturschutzgebiet darstellen.


Es gibt nur 50 Mooring-Bojen; wir haben uns eine für zwei
Übernachtungen vorgebucht. Christina steht am Ruder und erblickt voraus eine
Flosse im Wasser. Es ist eine Gruppe von Grindwaalen, die direkt vor und neben
unserem Bug schwimmen! Wir haben Glück und können den eleganten Schwimmern ein
kleines Weilchen zuschauen.


Die Einfahrt in die Ankerbucht von Cabrera wurde früher
von einer Burg bewacht, auf die man nun klettern kann und auf der dekorativ
eine Fahne im Wind flattert.Wir fangen unsere Mooring beim ersten
Versuch und freuen uns darüber, in dieser wunderschönen Bucht zu liegen. Die Mädels trinken Anlegerwein, der in der
Sonne schnell wirkt. Alle sind fix angeschiggert und es wird wirklich sehr
lustig.


Wir arbeiten noch ein wenig an unserem Schwips, schwimmen
im glasklaren Wasser zwischen den zahlreichen blauen Fischen und kochen uns ein
Thunfischsößchen zu dem es Nudeln gibt.


Donnerstag, 30.6. / 15 SM rund Cabrera


Schön, dass wir heute nirgendwohin müssen! Wir werfen die
Nudeln ins Wasser, die gestern übriggeblieben sind und das Wasser kocht
förmlich, weil sich so viele Fische darauf stürzen.


Wir verfüttern noch ein paar Kekse und
schnorcheln. Tina und Christina holen noch Infos im
Touri-Büro, dann starten wir zu einer Cabrera-Umsegelung. Als erstes schauen
wir uns die blaue Grotte an, die so groß ist, dass man mit einem Boot hinein
fahren kann.


Ich mache mit Tina eine Höhlenbesichtigung mit dem Dingi,
Susi und Tina schwimmen hinein.


Wir lassen uns nur von der Genua gemütlich um Cabrera
ziehen und bestaunen die zerklüfteten Felsen.


Vom Beiboot aus gesehen, ist es auch ganz schön.


Freitag, 1.7. / zurück nach Palma


Ich fahre mit Susanne im Dingi zur Kneipe und wir
klettern oben auf dem Berg auf den Turm über eine superschmale Wendeltreppe.
Oben bietet sich uns dann ein wunderschöner Ausblick auf die Bucht.


Nach dem Abstieg sind dann unsere Brote fertig gebacken
und abholbereit. Wir holen den Anker auf und machen uns durch eine windstille
See mit Motor auf in Richtung Palma. So kommt dann endlich auch mal wieder die
Schwimmleine zum Einsatz und die Mädels haben Spaß.


Dann kommt aber doch noch Wind auf und wir können die
letzten Meilen bis Palma mit achterlichem Wind wunderschön segeln.


Palma ist mit der imposanten Kathedrale vom Wasser aus
immer schön anzuschauen.


Beim letzten Einholen der Segel verklemmt sich die
Reffleine der Genua und unsere Stressfestigkeit wird kurz vor der Tankstelle
auch noch geprobt. Die coole Crew löst das Problemchen ohne Aufregung und für
den Anleger an der Tanke gibt´s noch ein „perfecto“ vom Tankwart. Der Service
unseres Vercharterers Latitude Zero ist
super und wir bekommen eine Servicekraft mit dem Schlauchboot gebracht, die
noch vor dem Anlegen die Segel checkt und unser Boot auch noch für uns
einparkt. Da wir wieder mal nix kaputt gemacht haben, wird der Kautionsbeleg
zerrissen und wir resümieren beim Anlegegetränk, dass dies eine wirklich tolle
Tour war, rund Mallorca für eine Woche aber eigentlich zu weit ist.


 


 


Samstag, 2.7. / Wandertag


Auf Nachfrage, wann wir denn wirklich von Bord sein
müssen, erhalten wir die nette Antwort: 11 Uhr! Aber nur, wenn wir versprechen,
dass den anderen Charterern nicht zu sagen, weil das sonst jeder will. Wir
können also noch in Ruhe frühstücken und uns dann von unserem netten Kahn und
anschließend von Christina verabschieden, die heute schon nach Hause fliegt.


Tina, Susanne und ich bringen also schnell noch das
Gepäck in unser Hostel Pinar und machen uns dann auf zur Fahrt mit dem
historischen Zug nach Sollier.


Unser Abteil ist das lauteste und selbst mir tun die
Ohren weh vom Kinder- und sonstigem Geschrei. Wir werden Zeugen, wie eine
Gruppe Deutscher die Zugfahrt mit ca. 800 Fotos dokumentiert und nochmals 35
Minuten mit einer Kamera abdreht. Somit ist bei denen die Zugfahrt besser
dokumentiert, wie unsere ganze Segelwoche. Auf halber Strecke gibt es einen
Fotohalt und wir haben eine schöne Aussicht und eine kleine Lärmpause,



Zwischen der Bahn und den diversen Masten und
Tunnelwänden neben der Strecke ist nur sehr wenig Platz. Dass die Köpfe und
Arme, die trotzdem aus dem Fenster gehalten werden, um Fotos zu machen, sich
nicht in blutigen Brei verwandeln, ist für mich bis heute ein
unwahrscheinliches Glück.


In Sollier genießen wir erstmal den gesunkenen Lärmpegel
und den Blick auf die historische Strassenbahn, die zum Hafen fährt.


Samstags ist hier Markt und der Ort ist gerappelt voll.
Wir gönnen uns trotzdem noch das berühmte Orangeneis vor einer Eisdiele auf dem
zentralen Platz vor der Kathedrale und machen uns dann auf zu einer Wanderung
nach Deia. Wir folgen erst den Anweisungen des
Wanderführers und anschließend den zahlreichen Schildern.


Anfangs geht es durch schmale Gassen…


…vorbei an Villen mit schönen Gärten…


…bis der Weg sich von nicht enden wollenden
Natursteinmauern und alten Bäumen eingefasst immer höher in die Berge windet.


Die Mädels vertragen die Kombination aus Hitze und
Steigung nicht ganz so gut und verlangen diverse Pausen.


Der Weg ist wirklich total schön und es gibt viel zu
sehen: Uralte Olivenbäume…


…schöne Blumen…


…andere schöne Bäume…


und Blicke auf tief unter uns liegende schöne
Ankerbuchten.


Die Mädels haben keine Lust mehr auf bergauf und so
folgen wir den Schildern nach Deia Playa, was sich als ein kleiner Steinstrand
mit zwei Lokalen herausstellt.


Das Baden überlassen wir dann aber den anderen. Nach ein paar Regenerationsgetränken wollen
wir mit einem Taxi nach Deia, doch für die kurze Strecke kommt keines, so dass
wir nochmal bergauf laufen müssen. Der Aufstieg lohnt sich dann aber. Wir haben
nochmal schöne Blicke auf die Berge…


…und landen dann in einem wirklich malerischen Dorf.


Zurück ins Hostel geht es dann mit dem Taxi und am
nächsten Morgen dann schon wieder zum Flughafen.



Fazit:


Menorca ist schöner als Mallorca.




Rund Mallorca in einer Woche ist zu weit, wenn man etwas
von der Insel sehen will.




Hafengebühren sind Wucher.




Wandern kann man auch sehr schön auf Malle.




Man kann mit einem 12 Jahre alten Boot genauso viel Spaß
haben wie mit einem neuen. Eigentlich lohnen sich die Mehrkosten für ein neues
Schiff nicht.




In Palma ist ein Abend in der Bar Espana Pflicht.




Der Vercharterer Latitude
Zero
ist erste Klasse.




Unsere Crew war super!


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