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Reiseberichte


Kunden-ID: 10125 / Vertrag-ID: 8488
vom 20.05.2017 bis 27.05.2017
Yachtname: Omega
Yachttyp: Oceanis 38 - 3 cab.
Yacht ID: 23493
Hafen: Kastela
Name des Veranstalters: Burin Yachtcharter, Kastela
Buchungsdatum: 21.11.2016
Segeltörn Kroatien vom 20. Mai – 27. Mai 2017 mit 192 sm
27.06.2017

Erster Tag 20. Mai: Kastela – Bobovice 14 sm


Bei der Vorbesprechung hatten wir, das Team 2 vereinbart, um 8.00  gemeinsam zum
Flughafen Düsseldorf zu fahren. Norbert (mit Frau als Fahrerin) sollte Klaus, Hans und
Jürgen abholen. Bruno sollte mit Team 1 fahren, da da noch Platz im Auto war. Jürgen ,
der Skipper, wartete geduldig bis 8.10, um dann doch mal Norbert anzurufen, wo der dann
bleibt. Norbert ging auch sofort ans Handy und antwortet ganz gelassen und verwundert
auf Jürgens Frage. Natürlich auf dem Weg zum Flughafen, sind bereits in Kaiserswerth.
Na, der Törn geht ja schon gut los:
Einfach den Skipper vergessen. Das kostet. !!!!!!!!!!!              
Nach kurzem Infoaustausch mit 1000 x sorry, wurde natürlich kehrt gemacht und Jürgen
dann doch noch eingesackt.
Einchecken am DropOff Schalter (leider ca. 1  Std. obwohl Jürgen bereits online
eingecheckt und die Bordkarten ausgedruckt hatte – ein Hoch auf die Organisation
Flughafen), ging es dann durch die Kontrollen und direkt zum Gate und zum Boarding.
Noch nicht mal Zeit für ein Bier (aber das gab es dann an Bord der Croatien Airline und
das kostenlos). Landung pünktlich um 12.30 und Großraumtaxi für uns alle 9 war auch
schon da. Und wo war Klaus? Noch am Band? Aber wieso? Und dann: Band wurde
geschlossen, kein Klaus-Koffer. Ach du dickes Ei. Erst Skipper vergessen, dann  Koffer
futsch. Und das alles am 1. Tag.  Was soll denn noch alles passieren?????
Vermisstenanzeige Koffer wurde natürlich sofort am Flughafen aufgegeben und dann
mussten wir auch los zur Marina Kastela. Taxi wartete. Jeder von uns hat natürlich Klaus
sofort Unterstützung mit T-Shirt, Wäsche, Shorts, etc. angezeigt und natürlich auch
Waschzeug (ganz wichtig für so ein kleines Bötchen mit 5 Mann, versteht sich).


Alles weitere fix erzählt: Ankunft Marina 13.30; beim Charterbüro eingecheckt um 14.30;
Klaus, Bruno und Hans gehen schon mal einkaufen; Instruktion und Schiffsübernahme um
16.30; alle Klamotten und Einkäufe eingelagert und pünktlich 17.00 abgelegt mit Ziel
Bobovice, erst unter Motor, dann bei auffrischendem Wind mit vollem Vorsegel um 17:30.
Und dann kam die erste Begegnung mit Madame Bora. Mit Wind 6-7 Bft in Böen ging es
bei Halbwindfahrt unserem Abendziel entgegen. Unsere Freunde hatten leichten
Vorsprung und konnten so noch  den letzten Pierplatz in Bobovice erreichen. Wir machten
dann so gegen 20:00 an der Boje fest. Es war eine tolle Einstimmung zu unserem Törn,
alle waren zufrieden, die Stimmung war klasse trotz paar nasser Jacken und Hosen und
das Anlegebierchen für das erste Anlegemanöver hat natürlich super geschmeckt. 23:30
war dann auch der letzte in der Koje.


 


Zweiter Tag 21. Mai: Bobovice – Makarska 30 sm


Wetter hatte sich in der  Nacht wieder beruhigt. Um 8:00 saßen alle beim Frühstück im
Cockpit. Hans hatte ein super Rührei mit Schinken und Zwiebeln gezaubert. Besser kann
der Tag nicht starten.
Mit Anton vom Team1 war gemeinsames Ablegen gegen 9:30 vereinbart; wollten uns dann
erst noch in der Bucht treffen, um einen fehl gelaufenen Rucksack zu übergeben und ein
Päckchen Filtertüten (wie kam das alles nur an Bord?????????). Das Wetter zeigt
leichten Wind aus NO und einen Mix aus Sonne und Wolken. Der Wetterbericht versprach
Wind bis max. 3 – 4 Bft, optimal für unser heutiges Ziel. Also im Brac-Kanal rauf mit dem
Groß und kleines Vorsegel.
Wie heißt es doch so schön: Erstens kommt es anderes und zweitens als man denkt. Da
war sie wieder Madame Bora, innerhalb kurzer Zeit gingen der Wind auf 21 – 25 kn, die
Böen auf über 30 kn. Also, Fock rein und ab in den Wind und zwei Reffs reingepackt und
zurück auf den alten Kurs, dann noch mal kleine Fock raus und mit ca. 8 kn Fahrt über
Grund Richtung Makarska. Das Boot läßt sich gut steuern, liegt prima auf Halbwind.  
Gegen 17:00 erreichen wir die Marina Makarska.
Unsere Freunde sind leider schon wieder kurz vor uns eingelaufen. Wir hatten durch ein
paar notwendige Wenden und das Reffen leider etwas Zeit verloren. Aber was soll´s. Es
war ein toller Tag mit tollem Segeln und klasse Manövern der Crew. Fisch und Wein in
großer Runde mit beiden Teams und der Austausch von ein bisschen Seemannsgarn
lassen den Tag ausklingen.


 


Dritter Tag 22. Mai: Makarska – Korcula 35 sm


Der Wind war über Nacht komplett eingeschlafen und so sollte es laut Wetterbericht auch
den ganzen Tag bleiben. Hans hat uns wieder mit einem tollen Frühstück verwöhnt,
unterstützt durch Bruno, der als Assistent des CFO (Chief Financial Officer Klaus) sich um
das morgendliche frische Brot von kroatischen Bäckerinnen kümmerte. Ein Lob an die
Versorger.
Um 9:30 war Ablegen angesagt, auf nach Korcula unter Motor. Prima Stimmung trotz
tuckern. Wir haben viel Zeit, um Wissenswertes und vielleicht auch nicht ganz so
Wichtiges, aber dafür Amüsantes auszutauschen. Und unser Wikipedia Norbert hat immer
wieder eine Antwort auf so Manches (dank auch an seinen Internetzugang an Bord).
Und dann ist da endlich Korcula in Sicht. Gegen 16:45 laufen wir in die ACI Marina; sehr
sehr eng aber toll gelegen im Ort. Anlegen klappt immer besser, als wenn wir schon seit
Jahren zusammen segeln.
Und um 19:00 kann Klaus endlich von der Fähre Split  -  Korcula seinen vermissten Koffer
abholen. Der wurde gefunden und von der Rezeption Marina Kastela nach Korcula
transportiert (die machen alle einen guten Job). Da war natürlich erst mal
Klamottenwechsel angesagt. Und dann ab zum Restaurant oberhalb von Korcula hinter
der alten Kirche. Was für ein Blick auf das Wasser, auf die Berge. Einfach
empfehlenswert. Wein und gutes Essen wieder in großer Runde. Die Abende sind
eigentlich immer viel zu kurz.


 


Vierter Tag 23. Mai: Korcula – Palmisana 42 sm


Auch heute wieder kein Wind. Ein relativ unspektakulärer Tag liegt vor uns und das bei 42
sm. Da macht das Tuckern dann kein Spaß mehr. Aber so ist es nun mal mit dem Wetter
und dem Wind. Nach ca. 8 Stunden legen wir auch dann in der Marina Palmisana an.
Anlegemanöver natürlich wieder  immer 1a. Anton legt sich diesmal mit seiner Femi Pearl
auf die andere Seite der Insel in die  Badebucht ans Bojenfeld.  Um 19:00 treffen wir uns
dann im Restaurant oberhalb der Badebucht. Die Lage des Restaurants ist einfach
traumhaft: man sitzt mitten in einem Wald aus Palmen und Agaven und genießt den Blick
über die Bucht. Einfach malerisch und zum Genießen. Anton kommt mit seiner Crew mit
dem Dingy rüber. Und was gibt es wieder: Wein und Fisch vom Feinsten. Dabei ein
absolutes Highlight das Fischangebot: Wir nehmen den 6,5 kg schweren Fisch für uns
alle. Damit sind wir nicht nur preislich die absoluten Tops des Abends. Viele Gespräche
rund um Fisch, Wein, Segeln und ….............. lassen den Tag und den Abend ausklingen.
Und dann ab in die Falle.


 


Fünfter Tag 24. Mai: Palmisana – Rogosnica 40 sm


Nach einem wieder mal gelungenen Frühstück, natürlich mit dem hervorragenden Rührei
vom Meisterkoch Hans, wollten wir um 10:00 ablegen. Beim morgendlichen Check
unserer Instrumente zeigte unsere Dieseltankanzeige nur noch ca. halbvoll. Zwei  Tage
Motoren haben halt eine Wirkung. Bei einem   130 l  Tank könnte es also ein wenig eng
werden bei den geplanten 40 sm, falls wieder der Wind wegbleibt. Also, wo ist die nächste
Tankstelle???? Die soll nach Auskunft unserer Marina Rezeption in der
gegenüberliegenden Bucht des Städtchens Hvar liegen, ca. 2 sm entfernt. Also ablegen
und die Tanke suchen. Unsere Freunde auf der Femi Pearl hatten wir verständigt, sie
wollten dann auf uns warten, falls es irgendwelche Probleme geben sollte. Schön, wenn
man mit 2 Booten unterwegs ist. Scheinbar hat deren Motor einen geringeren Verbrauch,
denn volle Pulle sind wir auch nicht gefahren. Aber egal. Sicherheit geht vor.
In Hvar angekommen, wo war jetzt die Fuel Station???? Weit und breit nix zu erkennen.
Auch Fragen bei Profiskippern half uns nicht weiter. Und dann der Lichtblick: Jemand vom
Hafen mit Schlauchboot kam auf uns zu und zeigte uns den Weg zur Tankstelle.
Tankstelle????????? Da in diese kleine Bucht sollten wir rein???? Da lagen doch nur
kleine Anglerboote mit Außenborder. Und da sollten wir mit Tiefgang 2 m rein????
Hafenmensch versicherte uns aber Tiefe 4-5 m (vorweggenommen es waren max. 3 m).
Also dann auf Schleichfahrt und immer schön auf Tiefe schauen.Und dann lag da an der
Tankpier noch ein Wassertaxi und direkt daneben ein Müllboot. Wie sollen wir da nur
tanken können?
Aber die Leute an Land sahen unser Problem, räumten brav ein paar kleine Boote an die
Seite und halfen uns beim Anlegen. Nachdem wir dann unseren 20 l Kanister  3x  in
unseren Tank gekippt hatten (Tankschlauch war nämlich für den Platz wo wir lagen zu
kurz) war  dann genug. Und dann wieder  raus aus der kleinen Bucht, rückwärts versteht
 sich, bloß nicht wenden. Und jetzt auf nach Rogosnica, Zeit wird es. Anton verständigt und Motoren, Wind war zu
alle dem doch wieder komplett eingeschlafen.
Gegen 18:00 laufen wir in die Marina Rogosnica ein. Anton geht ans Bojenfeld, wir an die
Pier. Anlegemanöver klappt wieder prima. So, jetzt aber runter vom Schiff, ab ins nächste
Restaurant, Fisch und Wein auf den Tisch und vorher erst mal ein kühles Bier. Es gab
natürlich wieder viel zu erzählen und alles in vielen Details.



Sechster Tag 25. Mai: Rogosnica – Trogir 15 sm


Da wir bis Trogir heute eine überschaubare Tagestour hatten ging es halt  erst  so gegen
10:00 von der Pier.  Der Wind kommt mit ca. 3-4 Bft aus Richtung O bis SO. Traumwetter
für den vorletzten Tag, den wir mit 2 großen Segeln  und einigen Wenden auf der Adria
genießen. Gegen 18:30 machen wir in  der Marina Trogir fest. Wir machen uns ein  
bisschen landfein und begeben uns dann mit dem Besuch der Altstadt von Trogir auf
historische Pfade. Eine sehr lohnenswerte Abwechslung und ein schöner Abschluss des
Tages.


 


Siebter Tag 26. Mai: Trogir – Kastela 16 sm


Alle sind bereits um 8:00 fertig mit Pflege und sonstigen Notwendigkeiten. Der
Frühstücksmotivator läuft schon auf Hochtouren. Hier ein Dank an Hans, der zu unserem
Chefkoch ernannt wurde, an Klaus und Bruno, die CFO des Schiffes, die für gute
Organisation sorgten und an Norbert, unserem Wikipedia, der alle Infos egal welcher Art
immer parat hatte und, in Gedanken an seine Gorch Fock Zeit, auch mal gerne unter
Segel das Ruder in die Hand nahm.
Um 9:30 legen wir ab mit dem heutige Ziel Heimathafen. Es ist leider unser letzter Tag.
Nehmen unter Motor den direkten Weg nach Kastela, auch wenn uns dabei der Wind mit
20 – 25 kn entgegen bläst. Die Zeit ist heute unser Gegner, da wir möglichst früh so gegen
14:00 Uhr an der Tankstelle Kastela (Tanke in Form eines Tankwagens, der ab 14:00 in
der örtlichen Marina am Pier steht) anlegen wollen. 13:30 sind wir schon da und auch
andere Boote warten bereits. Wir finden aber noch ein Plätzchen an der Pier und  machen
auch unter heftigen Windböen fest. Volltanken und wieder rückwärts raus aus dem engen
Hafenbecken, raus in die Bucht. Und dann ging es auf direkten Weg in die Heimatmarina.
Rückwärts in die vorgegebene Box, festmachen und das war es dann.
Aber ein gemeinsamer abschließender Abend in der gemütlichen Pizzeria außerhalb der
Marina  (ist absolut empfehlenswert) mit beiden Teams blieb uns ja noch. Und den werden
wir auch nicht so schnell vergessen.
Am nächsten Tag schellte um 4:00 der Wecker. Wir wurden pünktlich um 5:00 Uhr
abgeholt. Der Flieger ging um 7:45 zurück nach Düsseldorf. Eine Superwoche in Kroatien
ging zu Ende. Bis zum nächsten Mal, denn nach dem Törn ist vor dem Törn. Und nicht
vergessen: Leinen immer rechtsrum auf die Winsch und immer eine handbreit Wasser
unterm Kiel. Bis denne.


Euer Skipper Jürgen


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